Hier kommt die Hilfe an
Die Verteilung der Lebensmittel erfolgt auf zwei Wegen:
A Wir beliefern wöchentlich über 85 soziale Einrichtungen in München:
- Obdachlosenküchen
- Klöster, welche unsere Spenden direkt an Obdachlose ausgeben
- Frauenhäuser, Teestuben
- Mutter und Kindhäuser, in welchen teilweise auch behinderte und gesunde
Kinder zusammenleben
- Schlafstellen und Aufenthaltsräume für Drogenkranke
- Sozialarbeiter, welche heimatlose Jugendliche mit unseren Spenden versorgen
- Staatliche und städtische Gemeinschaftsunterkünfte, in welchen wir politisch
Verfolgte erreichen Häuser
mit Aidskranken
- Schulen
| B |
Über die Stadt verteilt haben wir ein flächendeckendes Netz von 22
Ausgabestationen geschaffen. Hier versuchen wir, an die verdeckte Armut in
München heranzukommen. Wir orientieren uns am Armutsbericht der Stadt
München. Dieser zeigt auf, wo die Bedürftigkeit besonders groß ist.
Einmal in der Woche zu einer festgelegten Zeit wird eine breite Palette von
Lebensmitteln gegen Vorlage eines Berechtigungsscheines abgegeben.
Diese Berechtigungsscheine werden von der Münchner Tafel ausgestellt.
Um den Ausweis zu erhalten, muss der Nachweis der Bedürftigkeit erbracht
werden, d.h. eine Arbeitslosenbescheinigung, ein Sozialhilfebescheid oder ein
Grundsicherungsbescheid vorgelegt werden. Den Ausweis erhalten auch
alleinerziehende Mütter oder Väter mit geringem Einkommen und Personen in
schwierigen Verhältnissen. So verhindern wir Mißbrauch. Dies sind wir unseren
Sponsoren schuldig.
Wir versorgen über eine Ausgabestation ca. 450 Personen. Die Nachfrage nach
Lebensmitteln steigt dramatisch. |
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