Gemeinsam Großes bewegen
Ehrenamtliche tragen unseren privaten Verein. Sponsoren und private Spender fördern uns. So packen wir die Herausforderung, wöchentlich die Armut von 18.000 Tafelgästen zu lindern. Bleiben Sie uns gewogen!
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Willkommen bei der Münchner Tafel!

Wir sind eine unabhängige Tafel, die jede Woche an ihren Ausgabestellen im Münchner Stadtgebiet Lebensmittel an Menschen in Armut verteilt. Unterstützt werden wir von zahlreichen Spendern und Sponsoren, der Stadt München und von der Großmarkthalle.

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Jahresbericht 2013/2014

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Aktuelles

Die stillen Helden der Münchner Tafel

Ein Praktikant, der einige Zeit bei der Münchner Tafel mitgeholfen hatte, meinte am Ende seiner Zeit bei uns: „Über die ehrenamtlichen Helfer der Münchner Tafel wird immer viel gesprochen und alle finden es toll, was sie machen. Aber keiner spricht von denen, die für ganz wenig Geld bei der Tafel arbeiten und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Münchner Tafel so viele Menschen mit so vielen Lebensmitteln versorgt.“
Er hat Recht. Neben den über 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern hat die Münchner Tafel sieben Vollzeitarbeitsstellen geschaffen, die mit einer Ausnahme von Menschen besetzt sind, die früher selbst einmal in schwierigen Situationen waren und nun voller begeisterter Hingabe an den Schaltstellen in der Disposition, im Lager oder anderen Stellen dafür sorgen, dass wir jede Woche 100.000 kg Lebensmittel einsammeln und verteilen können.
Daneben gibt es aber auch noch 11 Mitarbeiter, die für 1,50 €/Std. tätig sind, die oft mehr als die Hälfte dieser Vergütung für Fahrkosten aufwenden müssen und uns trotzdem unermüdlich unterstützen und zum Gelingen beitragen
Es gibt aber auch noch 10 BuFDis, die uns ein Jahr ihres Lebens schenken und für ein geringes Taschengeld Vollzeit für die Tafelgäste arbeiten und getreu dem Motto „Gemeinsam Großes erreichen“, einen wesentlichen Beitrag leisten.
All diesen Menschen, die in einem vertraglichen Verhältnis für die Münchner Tafel arbeiten ist gemein, dass sie voller Enthusiasmus und Empathie mithelfen, das große gemeinsame Werk voranzutreiben.
Ihnen allen wollen wir hier und heute einmal unseren herzlichen Dank aussprechen.
Stille_Helden
Das Bild zeigt eine Gruppe von angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitern am frühen Morgen vor dem Aufbruch zum Einsammeln der Lebensmittel.

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Sparda-Bank-Mitarbeiterin übergibt uns 2.500 Euro

Mit Hilfe des Gewinn-Sparvereins der Sparda-Bank München unterstützt Jeanette Boris, Mitarbeiterin der Sparda-Bank München in der Abteilung Zentrale Finanzierungs- und Vermittlungsabteilung, die Münchner Tafel mit einem Scheck über 2.500 Euro. Mit großer Dankbarkeit nimmt Hannelore Kiethe diese Zuwendung entgegen. Es ist uns eine besondere Freude, weil wir dieses Wohlwollen schon mehrfach erfuhren. Wir nutzen den Geldsegen für den Kauf von Lebensmitteln für unsere Bedürftigen.

Mit dem Vorschlag, für die Münchner Tafel zu spenden, hatte sich Jeanette Boris bei einer Mitarbeiteraktion der Sparda-Bank München eG beworben. Jeder der rund 700 Mitarbeiter der oberbayerischen Genossenschaftsbank durfte dabei einen möglichen Spendenempfänger einreichen. Unter allen Vorschlägen wurden 37 Schecks im Wert von insgesamt 50.500 Euro verlost. www.sparda-m.de

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Neues vom Tafelreporter: Der Jungdynamiker

Tafelreporter-2Bei einer der beliebten „Ein-Teil-mehr“-Aktionen, welche die Münchner Tafel öfters an Filialen von Supermärkten und Discountern durchführt (Kunden werden gebeten, zusätzlich zum eigenen Einkauf ein Teil mehr für die Gäste der Münchner Tafel zu kaufen), kam es zu einer bedenkenswerten Begebenheit:

Ein nach Aussehen, Outfit und Gehabe offensichtlich der zukünftigen Elite deutschen Wirtschaftslebens zugehöriger Jungmanager strebte federnden Schrittes dem Laden zu. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Münchner Tafel sprach ihn an, um ihm sein Anliegen, ein Teil mehr für die Tafelgäste zu kaufen, vorzutragen. Mit mürrischer Geste wehrte der Jungdynamiker ab und verschwand im Laden.

Kurze Zeit später kehrte er zurück – er hatte nur einen Schokoriegel gekauft – steuerte auf den Tafelmitarbeiter zu und fragte: „Also, was macht ihr hier?“. Er ließ sich alles genau erklären, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand wieder im Laden. Bald erschien er wieder mit einem Einkaufswagen, bis oben hin vollgepackt mit den so begehrten haltbaren Lebensmitteln.

Es war die größte Einzelspende an diesem Tag.

Der Tafelreporter meint: Die Größe der Spende war nicht das Beeindruckende (vermutlich bringt eine arme Rentnerin mit einer Tafel Schokolade ein größeres Opfer). Aber dass dieser junge Mann in seinem stürmischen Streben nach Erfolg doch noch gemerkt hat, dass eventuell hinter ihm Menschen zurückbleiben, die nicht so viel Glück und Erfolg haben und Hilfe brauchen, läßt hoffen.

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Bedingungsloses Ehrenamt: Julie Leeds – Betreuung Ehrenamtlicher

Fast alle Personen, die Aufgaben und Positionen in unserem Verein ehrenamtlich übernehmen wollen, werden von Julie Leeds rekrutiert. Dabei ist „rekrutieren“ zu hoch gegriffen, denn „eigentlich melden sich ja alle von selbst“, so sagt sie es. „In der Woche sind es etliche Freiwillige, die sich an unser Büro oder mich direkt wenden und mitarbeiten wollen; und das Tolle: jeden können wir brauchen.“

Mit jedem Einzelnen spricht sie ausführlich und vermittelt ihn dann an die Ausgabestelle weiter, die Bedarf hat und für die „Neuen“ günstig liegt. Oder sie werden zu ehrenamtlichen Fahrern, die einmal pro Woche die sozialen Einrichtungen beliefern, zu Computerexperten, Finanzbuchhaltern, Praktikanten, oder, oder …

„Das Schöne an meinem Job ist, dass ich so viele positiv eingestellte Menschen kennenlerne. Denn wer sich ehrenamtlich betätigen will oder es bereits tut, strahlt eine ganz positive Einstellung zum Leben aus. Das sind hochinteressante Menschen aus allen Lebensbereichen und unterschiedlichen Alters. Besonders freut es mich, dass so viele junge Studenten über ihren Tellerrand blicken und sich engagieren wollen.“

Manchmal kommt das Glück auch von selbst: „Mit Eröffnung der 26. Ausgabestelle hatten wir dringenden Bedarf an ca. 10 Mitarbeitern und plötzlich kamen 7 Angebote in einer Stunde und am Ende hatten wir sogar 20 neue Mitarbeiter gewonnen.“

Zusätzlich zu ihrer zeitaufwendigen Arbeit im Büro und Zuhause ist sie Teil des Mittwochs-Teams an unserer Ausgabestelle in Thalkirchen. Wie unsere Vorsitzende Hannelore Kiethe sagt: „Unsere Frau Leeds, brennt für die Tafel.“

Denn das Ehrenamt „gibt einem ja auch etwas zurück: Die Teams haben viel Spaß miteinander, neben der Tafelarbeit geht das soziale Leben weiter, es gibt gemeinsame Ausflüge oder es wird einfach nach der Ausgabe noch zusammen Kaffee getrunken.“

„Bedingungsloses Ehrenamt“ bedeutet, die „Zeitspende“ der Ehrenamtlichen an die Münchner Tafel wird ohne jegliche materielle Vergütung geleistet. Durch den Einsatz von über 500 Ehrenamtlichen können wir „Gemeinsam Großes bewegen“ – seit über 20 Jahren. Danke!

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DR. SCHNELL Chemie spendet

Es freut uns immer wieder, wenn wir unser übliches Angebot an Lebensmitteln mit anderen Artikeln des täglichen Bedarfs bereichern können. Dies ermöglicht uns die Clarissa und Michael Käfer Stiftung und ihre Sponsoren. Mehr als 230.000 Hygieneartikel konnten bislang von den ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfern der Stiftung über die Münchner Tafel weitergegeben werden.

Bei der Verteilaktion an unserer Ausgabestelle in Milbertshofen konnten ein großer Teil der Spende der DR. SCHNELL Chemie GmbH (Handceme, Geschirrspülmittel und Desinfektionsmittel) an unsere Tafelgäste überreicht werden. Die Dr. Schnell Chemie GmbH unterstützt seit vielen Jahren lokale soziale Projekte. „Wir wurden von der Clarissa und Michael Käfer Stiftung wegen einer Spende angesprochen und haben sofort unsere Unterstützung zugesagt und aus unserem Sortiment Produkte zur Verfügung gestellt, die jeder brauchen kann”, erinnert sich Geschäftsführer Dr. Thomas Schnell.

Dass er selbst am Stand der Dr. Schnell Chemie bei der Ausgabe stand und die Produkte verteilte, war für Herrn Dr. Schnell Ehrensache. „Und zwar nicht nur, weil sich unser Firmensitz ganz in der Nähe der Verteilstelle befindet“, sagte er lachend.

Diese persönliche Geste und die hilfreiche Spendenware freut uns außerordentlich.

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